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Flaschensammeln fürs Kino ist kein Grund, sich zu schämen.

Es ist eine Schande. Rund 11.000 Kinder, etwa 14 Prozent der Null- bis Fünfzehnjährigen, in Stuttgart gelten als arm und wachsen in Familien auf, welche Arbeitslosengeld II beziehen.

Für die Landeshauptstadt ist dies ein großes Thema. Frau Maria Haller-Kindler, die Kinderbeauftragte der Stadtverwaltung, hat letztens Fachleute aus allen Bereichen zu einer Konferenz ins Rathaus eingeladen. Ziel ist es, die Lage der Kinder und deren Familien zu verbessern.

„Wir müssen uns um Rechte von Kindern auf Bildung und Gesundheit, aber auch auf Freizeit, Spiel und Erholung kümmern“, so Frau Maria Haller-Kindler. Die Sozialarbeiterin der Stadt, Frau Ingrid Hof, sagt dazu: „Es geht nicht nur ums Geld. Jugendliche stehen nicht zwingend auf die teuren Superturnschuhe. Es ist eher die Gesamtsituation der Familie. Die Probleme der Eltern schlagen auf die Kinder durch“.

Hilfen gibt es viele – aber sie erreichen nicht jeden und können auch nicht alle Probleme lösen. Dank der vielen Hilfsangebote fehlt es den meisten zumindest nicht am Nötigsten.

Umfangreiche Informationen über Beratungszentren, Bonus- oder Familiencard finden sich unter www.stuttgart.de.

Quelle: Stuttgarter-Nachrichten.de.